Boxer von Mejalah
Boxer von Mejalah

Über mich

A HOME WITHOUT A BOXER IS A HOUSE

Meine große Liebe zu Hunden war schon immer vorhanden. Schon als Kleinkind riss ich mich von Mama´s Hand los und fiel x-beliebigen Hunden jeder Grösse um den Hals. Meine Mutter litt Todesängste. Ich mochte fast alle Tiere, aber im besonderen eben Hunde. Im Alter von ca.7 Jahren fing ich an meine Eltern zu bearbeiten. Ich bettelte um einen Hund. Nein, nicht irgend einen,da hatte ich genaue Vorstellungen. Es sollte ein Boxer sein. Ich sammelte alles was es über Boxer gab. Zu jedem Weihnachtsfest und jedem Geburtstag hoffte ich auf einen Boxer und war zu Tode betrübt wenn es ein Fahrrad war. 1970 bekam ich einen Karanienvogel mit einem schicken Käfig. Ich freute mich über den kleinen gelben Freund und pflegte ihn. Mäxchen trällerte munter seine Lieder und flog durch mein Zimmer, während ich von meinem Boxer träumte. Ja und dann näherte sich Weihnachten 1972. Es war irgendwie anders. Alle benahmen sich merkwürdig. Dann fuhr Papa am Nachmittag auch noch weg. Was war da los? Kurz bevor er dann wiederkam musste ich in mein Zimmer und die Musik ganz laut machen . Nun verstand ich nichts mehr. Meine Mama kannte an meiner kleinen Stereoanlage einen einzigen Knopf. LEISER!!!

Dann war es endlich soweit. Wie immer standen wir auf der Diele und sangen Stille Nacht, heilige Nacht, bis Papa in der Stube mit dem Glöckchen klingelte.

Die Tür öffnete sich und vor mir auf dem Teppich sass ein kleiner gestromter Boxer mit Weisszeichnung. Tränen der Freude liefen mir über die Wangen und ich stürzte mich auf den Teppich.

Papa sagte nur: "Das ist Arco und er gehört dir".Mit 10 Jahren wurde mein grösster Wunsch wahr. Mein Bitten und Betteln wurde endlich erhört. Boxer Arco von der Schönwiese, mein Boxer. Alles wurde zur Nebensache, nur noch Arco und ich zählten. Viele Jahre waren wir das Dreamteam. Pünktlich holte er mich mittags von der Schule ab. Es war eine sehr glückliche Zeit. Als meine Eltern sich trennten, musste ich auf Grund der neuen Wohnsituation meinen geliebten Arco bei Papa lassen. Meine Welt lag im Tal der Tränen. Papa zog dann weit weg und ich sah ihn nie wieder. Aus Briefen wusste ich das er 13 Jahre alt geworden ist.

Vor Kummer konnte ich nichts mehr essen und meine schulischen Leistungen gingen in den Keller.

Mama, die mich trösten wollte brachte mir ein Zwergkanninchen mit.

"Muckel", so nannte ich das Langohr wurde natürlich auch von mir geliebt.

Er konnte ja nichts dafür, kein Boxer zu sein.

Dann folgten noch Bonny und Sandy. Ganz normale Hauskatzen.

Die wollten nicht bei mir bleiben und nutzten jede Gelegenheit zur Flucht.

Ob sie meine Sehnsucht nach einem Boxer spürten?

 

 

Einige Jahre später, ich wohnte noch bei Mama, bekam ich von meinem Freund einen Yorky geschenkt. Es gab im Haus auch keine Probleme da es ja ein kleiner Hund war. Allerdings weit entfernt von einem Boxer. Ein Jahr später kam eine zweite Yorkyhündin dazu, die ich auch ausstellte. Mit Erfolg, wie sich zeigte.
Meine Züchterin fragte mich ob ich nicht mal einen eigenen Wurf aufziehen möchte. Oh ja das wollte ich....im kleinen Rahmen zog ich dann in der Zeit 1984-1995 mit Herz und Verstand 8 Würfe auf. Die kleinen Yorkys waren mir ans Herz gewachsen. Aber die Sehnsucht nach einem Boxer blieb . Und an eine Boxerzucht war leider garnicht zu denken.

Diesen Wunsch erfüllte ich mir 1999 im September. Boxer Baby Baron von Mesmerode (James) zog bei mir ein. Er wuchs mit Yorkymädchen Easy auf und hatte echt nichts zu melden. Die Kleine hatte ihn voll im Griff. Als ich mich im Bereich Hundepflege selbstständig machte ist Easy zu Mama gezogen. James war bis zu seinem Tod jeden Tag mit mir arbeiten. James ist am 9.6.2010 im Alter von 11 Jahren an Herzversagen in meinen Armen gestorben. Ich werde ihn immer in meinem Herz tragen. Er war ein grossartiger Hund. Die Trauer war schrecklich gross und während ich diesen Text schreibe laufen schon wieder die Tränen.

Ich war dann ein halbes Jahr ohne Boxer.

Nun... man kann auch ohne Boxer leben, aber es lohnt sich nicht. Am 1. Januar 2011 zog Dicaprio von Achtern Diek (MEXX) bei mir ein und brachte wieder Freude und Sonne in mein Leben.

 

Züchterin Monika Heuer stand mit Rat und Tat zur Seite.

Nach einigen Monaten Sofakuscheln mit Mexx habe ich mich dann dem Boxerklub München angeschlossen und arbeitete mit Mexx erst in der Gruppe Hannover und später dann in der Gruppe Peine. Die Erziehung von Mexx gestaltete sich sehr schwierig. Meine anderen Hunde waren zwar auch gut erzogen, aber die intensive Ausbildung auf eine Prüfung hin ist eine etwas andere Nummer. Mexx hatte keine Ahnung was er tun sollte und ich schon mal lange nicht wie ich es ihm beibringen sollte. Ich habe dann intensiv in meiner Gruppe mit Helfer Marcel und Olav gearbeitet, mir vieles abgeschaut und auch einige Lehrgänge belegt. Soviel ist klar... die Ausbildung eines Hundes braucht sehr viel Zeit und Geduld. Aber es macht auch wahnsinnig viel Spass wenn man den Erfolg sieht und vor allem sieht, wieviel Spass es dem Hund macht etwas zu lernen. Mexx hat inzwischen die ZTP, AD, BH und die IPO1. Zu der Ausbildung bin ich dann noch an vielen Wochenenden des Jahres auf Ausstellungen und lerne auch dort sehr viele nette BOXERMENSCHEN kennen.

 

 

 

 

Im Juli 2013 zog dann Boxermädchen Akeylah von Altenburg bei uns ein. Die süsse Maus hat ihren Mexx mittlerweile voll im Griff und kann sich alles erlauben. Akeylah hat am 19. Juli 2014 ihre erste Prüfung (ZTP) bestanden und hat genauso viel Spass auf dem Hundeplatz wie Mexx. So, nun war klar, dass mein grosser Traum einmal Boxer zu züchten unmittelbar bevorsteht.


Hier finden Sie uns

Boxer von Mejalah
Daniela Löher

30938 Burgwedel

OT Fuhrberg

 

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

Phone:0172 54 11 567

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.